Lebenszeichen
6. May 2009 - Kategorie: Allgemein | 3 Kommentare
Ja, mich gibt’s noch, und es sollte nicht mehr allzu lange dauern, bis hier wieder der “normale Betrieb” aufgenommen wird!
Die Leserückblicke für März und April gibt es aus akutem Zeitmangel nur in Listenform. Gelesen habe ich im letzten Monat aber sowieso nicht viel (nur ein Buch beendet), dafür aber vor ein paar Tagen in einer ganz, ganz tollen Buchhandlung so richtig zugeschlagen und 12 Bücher (fast alles Mängelexemplare) mitgenommen.
So, und jetzt werde ich mal langsam damit anfangen alles aufzuholen, was die Blogwelt in der Zwischenzeit so an interessanten Beiträgen produziert hat!
Lesevorsätze
15. January 2009 - Kategorie: Allgemein | Kommentieren
Ich hab’s sonst nicht so mit Vorsätzen, aber es gibt ein paar Bücher, die ich heuer – aus den verschiedensten Gründen – wirklich gerne lesen würde:
• Lewis Carroll: Alice im Wunderland
• Cormac McCarthy: Die Border-Trilogie
• Stephen King: Sunset
• Mary Shelley: Frankenstein
• Susanne Clarke: Jonathan Strange & Mr. Norell
• E. M. Forster: Wiedersehen in Howards End und Zimmer mit Aussicht
• Joyce Carol Oates: Zombie
• Christian Kracht: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten
• Siegfried Lenz: Schweigeminute
• Marina Zwetajewa: Poem vom Ende / Neujahrsbrief
• Ralph Waldo Emerson: Essays
• Vladimir Nabokov: Pnin
• Georg Heym: Gedichte
Ende des Jahres werde ich ja dann sehen, was ich tatsächlich gelesen habe
Der Weihnachtsabend eines Kellners
24. December 2008 - Kategorie: Allgemein, Lyrik | 2 Kommentare
Erich Kästner
und sein Blick geht zu Protest.
Und dann murmelt er beim Bücken:
“Ach, du liebes Weihnachtsfest!”
(Fröhlich sehn die auch nicht aus.)
Und der Kellner zählt die Stunden.
Doch er darf noch nicht nach Haus.
welcher keinen Christbaum hat,
und allein ist wie sonst keiner
in der feierlichen Stadt.
und zur Nacht nach Hause gehn,
als jetzt durch die Straßen treiben
und vor fremden Fenstern stehn.
Umzugs-Update
16. November 2008 - Kategorie: Allgemein | 6 Kommentare
Seit gestern steht mein neues Bücherregal. Nach viel Überlegen & Studieren konnte ich mich letzte Woche Gott sei Dank endlich mal für eines entscheiden (das Problem ist nur, eines reicht natürlich nicht, und zusammen mit dem anderen, das ich schon hatte, reicht es auch nicht, was bedeutet, dass ich noch mal nach einem suchen muss. Empfehlt mir bitte was!), und ich liebe es, weil es über 2 Meter hoch ist & einen tollen Platz gefunden hat & sehr schön aussieht.
Seit einigen Stunden bin ich jetzt schon dabei, meine Bücher wieder auszupacken, zu katalogisieren und sie in Stapeln um mich herum zu schlichten, weil ich mich nicht entscheiden kann, welche in das neue Regal sollen & welche ins alte & wie ich sie überhaupt ordnen soll etc. Gelernt hab ich übrigens auch was: Selbst wenn man einen Umzugskarton nur zur Hälfte mit Büchern befüllt, ist das manchmal noch zu viel. Da wollte ich ganz vorbildlich transportfähige Kartons packen und dann reißt die Hälfte auf, weil ich so schlau war zu denken “ach, der Bildband geht bestimmt noch” oder “ich pack noch ein paar Mappen mit rein, wird schon halten” (nein, es hält nicht).
So, und jetzt wird erst mal der schmerzende Rücken entspannt & was gegessen
Award
15. November 2008 - Kategorie: Allgemein | 7 Kommentare

Mein Blog wird geliebt! Und zwar von Maren vom Bibliomanie-Blog, die mir diesen hübschen “I love your Blog”-Award verliehen hat, worüber ich mich sehr freue – vielen Dank dafür!
Weitergeben tu ich den Award an:
• Nina
• aus.gelesen
• Maren
• Read It!
• Lilly Berry
Ich weiß schon, 7 sollten es laut Regeln sein, aber das ist mir jetzt egal ![]()
Alle diese Blogs lese ich wirklich gerne & ich freue mich immer sehr über neue Beiträge von euch!
Wer will und noch nicht hat, kann den Award weitergeben, die Regeln kopier ich jetzt einfach mal so, obwohl ich mich selbst nicht an alle gehalten hab
1. Der nominierte Blogger darf das Logo in seinem Blog präsentieren
2. Verlinke die Person, von der Du den Award bekommen hast
3. Nominiere mindestens 7 weitere Blogs
4. Verlinke diese Blogs mit Deinem Blog
5. Hinterlasse eine Nachricht bei den neu Nominierten
In eigener Sache
18. August 2008 - Kategorie: Allgemein | 3 Kommentare
Nachdem endlich alle Zitate eingetragen sind und das Design angepasst ist, wird es an der Zeit, Littera scripta manet, meine Zitatesammlung, offiziell bekannt zu machen
Wie ich dort schon schreibe, hat mich unter anderem Markus’ Leipziger Bücherlei dazu inspiriert, endlich mal Ordnung in meine Sammlung zu bringen, die bis dato nur aus einer ewig langen Word-Datei bestand und natürlich völlig unüberschaubar war.
Ich hatte anfangs eigentlich geplant, die Seite nur offline für mich selbst verfügbar zu machen, einfach als unkomplizierte Möglichkeit um meine Zitate zu verwalten, aber dann dachte ich, warum nicht gleich online stellen, zumal ich ja nicht alle Zitate die ich notiere im Blog bringe. Also, viel Spaß beim Stöbern
Kommentare
20. July 2008 - Kategorie: Allgemein | Kommentieren
Habe heute zwei kleine technische Änderungen ins Blog eingebaut: Man kann Kommentare (für den jeweiligen Artikel) ab jetzt per RSS-Feed verfolgen bzw. sich per Email über neue Kommentare benachrichtigen lassen (Plugin). Ich bin immer ganz froh, wenn ich diese Möglichkeit bei anderen Blogs habe, da ich sonst mit der Zeit die Übersicht verliere und etwaige Antworten vielleicht übersehe, und deshalb muss ich natürlich selbst mit bestem Beispiel vorangehen
Gott hat keinen Zeugen
6. July 2008 - Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar
Wenn die Welt eine Geschichte ist, wer außer dem Zeugen könnte ihr zum Leben verhelfen? Wer sonst könnte sie ins Dasein rufen? Diese Sicht der Dinge drängt sich ihm nun immer mehr auf. Und auf einmal sieht er in Gott eine furchtbare Tragödie. Gott fehlt es ganz einfach an etwas, und dadurch ist seine Existenz gefährdet. Gott hat keinen Zeugen. Für ihn gibt es nichts, wovon er sich abgrenzen kann. Nichts, was ihm sein Dasein bestätigt. Für ihn gibt es keine Trennung, nicht die Feststellung: Das bin ich, und das ist das andere. Wo das andere ist, da bin ich nicht. Alles hat er erschaffen können, bis auf das Eine, das zu ihm nein sagt.
- Cormac McCarthy, Grenzgänger
Was sich nicht festhalten, niemals festhalten lässt…
30. June 2008 - Kategorie: Allgemein | Kommentieren
Hier der letzte Absatz des ersten Teils von “Grenzgänger“, der eine der stärksten Szenen des Buches ist: Billy muss die trächtige Wölfin erschießen, da Zigeuner (?) sie ihm weggenommen und für Hundekämpfe eingesetzt haben. Er reitet mit dem toten Tier an den Fuß jenes Gebirges, in dem er es freilassen wollte, um es dort am nächsten Tag zu begraben:
Er kauerte sich über die Wölfin und betastete ihr Fell. Betastete die kalten, perfekten Zähne. Das dem Feuer zugewandte Auge gab kein Licht zurück; er drückte es mit dem Daumen zu, setzte sich neben sie, legte die Hand auf ihre blutige Stirn und schloss gleichfalls die Augen, damit er die Wölfin sehen konnte, wie sie durch die Berge lief, wie sie im Sternenlicht dahineilte, über feuchtes Gras, wo die aufgehende Sonne die üppigen Gerüche der Tiere, die nachts dort vorbeigekommen waren, noch nicht getilgt hatte. Die zu ihrer Lust mit der Luft verwobenen Gerüche von Hirsch und Hase, von Taube und Wühlmaus, von allen möglichen Geschöpfen der gottgefügten Welt, zu der auch sie gehörte, aus der auch sie sich nicht lösen konnte. Und wo sie lief, da wurden die Kojoten schlagartig stumm, als habe sich eine Tür vor ihnen geschlossen, und überall herrschten Angst und Verwunderung.
Er hob ihren steifen Körper aus dem Laub und hielt ihn fest, versuchte festzuhalten, was sich nicht festhalten ließ, was bereits durch die Berge lief, wunderschön und schrecklich zugleich, wie Blumen, die sich von Fleisch ernähren. Das, woraus Blut und Gebein sind, entsteht weder auf einem Altar noch im Krieg. Der gute Glaube allein kann wohl, wie der Wind, wie der Regen, den dunklen Leib der Erde zerteilen, formen und aushöhlen. Aber was sich nicht festhalten, niemals festhalten lässt, das ist keine Blume, sondern eine geschwinde Jägerin, vor der sich sogar der Wind fürchtet und die der Welt niemals verlorengeht.
Der Suppenwolf
6. April 2008 - Kategorie: Allgemein, Kurioses | Kommentieren
Gefunden beim Zwiebelfischchen
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Mit dem neuen Design bin ich sehr zufrieden – ein paar Kleinigkeiten werden sich vielleicht noch ändern, aber im Großen und Ganzen hat mein Blog jetzt endlich das Aussehen, das mir von Anfang an vorgeschwebt ist. Zum Glück gibt es so viele verschiedene Themes, auf deren Grundlage man seine eigenen Vorstellungen umsetzen kann. Meine PHP bzw. CSS-Kenntnisse sind nämlich (noch) zu gering, um ein komplettes Theme selbst aufzubauen, aber bei meinem nächsten Projekt, bei dem ich Wordpress als CMS einsetzen möchte, werde ich das bestimmt versuchen.

