Vilhelm Hammershøi

18. September 2008 - Kategorie: Kunst | Kommentieren

Hammershoi

“Interieur mit Rückenansicht einer Frau”

 

Über den dänischen Maler Vilhelm Hammershøi (1864-1916) berichtete gestern die Zeit Online. Ich hatte vorher noch nie von diesem Maler gehört, war aber sofort beeindruckt von seinen Gemälden, die mich ein wenig an die Werke von Edward Hopper erinnern. Weitere Bilder von Hammershøi findet man auf dieser Website.



Ein Untier, wild und seltsam

31. August 2008 - Kategorie: Kunst, Zitat | Kommentieren

Cerberus

“Cerberus” | ©Alice Duke

 

Ein Untier, wild und seltsam, Zerberus,
Bellt, wie ein böser Hund, aus dreien Kehlen
Jedweden an, der dort hinunter muß.

Schwarz, feucht der Bart, die Augen rote Höhlen
Mit weitem Bauch, die Hände scharf beklaut,
Vierteilt, zerkratzt und schindet er die Seelen.

(aus “Die Göttliche Komödie” von Dante Alighieri)



Days With My Father

12. August 2008 - Kategorie: Kunst | Kommentieren

Day With My Father

Nach dem Tod seiner Mutter dokumentiert der Fotograf Philip Toledano das Leben seines 98 Jahre alten Vaters. Ein bewegendes Portrait, sehr schön präsentiert. Weitere Arbeiten von Toledano findet man hier.



Untitled

2. August 2008 - Kategorie: Kunst | 2 Kommentare

Untitled

“Untitled” | ©Aron Wiesenfeld



Juli Zeh & Johann Pachelbel

27. July 2008 - Kategorie: Kunst, Literarisches Allerlei | 5 Kommentare

In Juli Zehs “Adler & Engel“, das ich vor ca. eineinhalb Jahren zum ersten Mal gelesen habe und jetzt gerade wieder lese, gibt es eine Szene, an die ich immer wieder denken muss und die für mich ihre wahre Schönheit dann entfaltet, wenn man die Musik kennt, die ihr zugrunde liegt:

Irgendwann stießen wir auf eine Sammlung von Barockmusik und fanden ein Stück, das wir alle mochten. Pachelbel. Es verwandelte mein Herz in eine Supernova, jedes Mal wenn die ersten Takte erklangen. Das Stück war etwa fünf Minuten lang. Wir stellten die Repeat-Funktion ein, und der CD-Spieler wiederholte es zwei Tage lang. Wenn jemand schlafen wollte, drehte er die Lautstärke ein bisschen herunter. Nach der fünfzigsten Wiederholung fing Jessie an zu weinen, ihr Gesicht kniff sich zusammen wie bei einem Säugling, der nachts erwacht und die Mutter nicht findet. Die Sonne fraß ihr die Tränen vom Gesicht, kaum dass sie das Auge verlassen hatten. Ich tat weiterhin so, als würde ich durch das Fernglas sehen, und sagte nichts. Es war ja nur wegen Pachelbel, wegen Cembalo und Geigenschluchzen. Nach einer halben Stunde hörte sie wieder auf.

Ich war natürlich neugierig, welches Stück damit gemeint sein könnte und bin auf den “Kanon und Gigue in D-Dur gestoßen”, Johann Pachelbels bekanntestes Werk. Natürlich kann ich nicht sicher wissen, ob Juli Zeh wirklich den Kanon meinte, aber jedes Mal, wenn ich ihn höre, bin ich fest davon überzeugt, dass es nur diese Melodie sein kann, die ein Herz in eine Supernova verwandeln und jemanden zum Weinen bringen kann:

 



Das Mondschaf

15. July 2008 - Kategorie: Kunst, Lyrik | 6 Kommentare

The Good Night Field

“The Good Night Field” | ©Pete Revonkorpi

 

Das Mondschaf
Christian Morgenstern

 

Das Mondschaf steht auf weiter Flur.
Es harrt und harrt der großen Schur.
Das Mondschaf.

 

Das Mondschaf rupft sich einen Halm
Und geht dann heim auf seine Alm.
Das Mondschaf.

 

Das Mondschaf spricht zu sich im Traum:
»Ich bin des Weltalls dunkler Raum.«
Das Mondschaf.

 

Das Mondschaf liegt am Morgen tot.
Sein Leib ist weiß, die Sonn’ ist rot.
Das Mondschaf.

 



Martin Jonsson

5. July 2008 - Kategorie: Kunst | Kommentieren

Als Liebhaberin der surrealistischen Malerei freue ich mich immer sehr, wenn ich Künstler wie Martin Jonsson entdecke. Vor allem seine Wolken-Gemälde finde ich sehr faszinierend:

Death 2The MeetingStrange Events

 

Noch ein paar Bilder:

Endless SunsetWhite QueenUntitled LandscapeBlack Cloud Venus



Zwölf Brüder

16. June 2008 - Kategorie: Kunst, Literarisches Allerlei | Kommentieren

12 Brothers

“12 Brothers” | ©Alice Duke

 
“Die zwölf Brüder” ist ein Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm; die Geschichte ist hier zu finden.



Gregory Crewdson

6. June 2008 - Kategorie: Kunst | Kommentieren

Crewdson

Gerade auf zeit.de entdeckt: Den amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson, dessen Bilder mich auf den ersten Blick fasziniert haben. Hier der Artikel auf zeit.de; weitere Werke kann man unter anderem auf artnet und auf der (toll gemachten) Website der Luhring Augustine Gallery bewundern. Einen Bildband über seine Arbeiten der letzten fünf Jahre kann man hier beim Hatje Cantz Verlag bestellen (und ich muss mich sehr zusammenreißen, um genau das jetzt nicht zu tun).



Das Auto und der Affe

18. May 2008 - Kategorie: Kunst | Kommentieren

Car Sick
“CarSick” | ©Ronald Kurniawan



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