Leserückblick 2009
notiert von: Eva
Ein mageres Lesejahr für meine Verhältnisse. 75 gelesene Bücher (im Vorjahr waren es 111), das sind 6,3 Bücher pro Monat. Die meisten Bücher habe ich, wie auch schon im Vorjahr, im Jänner und Dezember gelesen. Insgesamt waren es 25.509 Seiten, was 69,9 Seiten pro Tag ausmacht.
Genremäßig lag die Verteilung bei 52 % aus dem Bereich “Allgemeine Belletristik“, an zweiter Stelle folgen “Krimis & Thriller” mit 15 %. Der Rest verteilt sich relativ homogen auf Tagebücher, Kinderbücher, Klassiker, Erzählungen, Lyrik etc.
Interessant ist, dass ich letztes Jahr mehr Bücher deutschsprachiger (40 %) als englischsprachiger (37 %) Autoren gelesen habe, das hatte ich umgekehrt erwartet. Bei den anderen Sprachen machen wieder die skandinavischen Autoren den Großteil aus. Leider habe ich es wieder nur geschafft ein einziges Buch auf Englisch zu lesen, weshalb ich mir auch für das Lesejahr 2010 wieder ernsthaft vornehme, mehr englische Bücher zu lesen.
Erworben habe ich 2009 74 Bücher, davon waren 18 Bücher geschenkt. Für die 56 gekauften Bücher habe ich insgesamt 665 Euro ausgegeben, das sind 1,82 € die ich pro Tag für Bücher ausgegeben haben und durchschnittlich 11,87 € pro Buch. Die meisten erworbenen Bücher sind aus den Bereichen “Allgemeine Belletristik”, “Kunstbände” und “Lyrik”. 30 % der Bücher waren Wunschlistenkäufe, 70 % Spontankäufe. Geplant war es eigentlich genau umgekehrt
Highlights:
Das beste Buch des Jahres, das ich auch gleich zwei mal in diesem Jahr gelesen habe, war definitiv Pascal Merciers “Perlmanns Schweigen“.
Sehr gefallen haben mir auch:
• Veronique Olmi: Meeresrand
• Isaac Asimov: Die Foundation-Trilogie
• Die Brenner-Krimis von Wolf Haas
• E. M. Forster: Zimmer mit Aussicht
• Hakan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos
• Thomas Bernhard: Erzählungen
• Margaret Atwood: Das Jahr der Flut
Flops:
• Agneta Pleijel: Der Weg des Windes (weil ich von “Lord Nevermore” so beeindruckt war und mir etwas ähnliches erhofft hatte)
• Paul Auster: Die New York-Trilogie (sehr vielversprechender Anfang, aber dann hat die Geschichte schnell nachgelassen)
• E. M. Forster: Wiedersehen in Howards End (kein Vergleich zu “Maurice” und “Zimmer mit Aussicht”)
• Jodi Picoult: 19 Minuten (leider haben die oberflächlichen Figuren die interessante Geschichte zunichte gemacht)
• Marya Hornbacher: Du hast nicht gesagt ich liebe dich (ihre Autobiographie “Wasted” fand ich soooo gut und war deshalb sehr gespannt auf ihren ersten Roman, der aber leider kitschig und langweilig war)
• Stewart O’Nan: alle, alle lieben dich (davon hatte ich mir viel mehr erwartet, ich fand es ein recht oberflächliches Buch, viel zu emotionslos)
Lesevorsätze für dieses Jahr:
• mehr englische Bücher lesen (gekauft hab ich eh schon einige, ich weiß auch nicht warum ich mich nie dazu überwinden kann)
• generell wieder mehr lesen (weniger Computerspielen!)
• mehr Tagebücher und Briefausgaben lesen (ich kaufe und kaufe die und habe schon eine recht schöne Sammlung, aber die meisten sind noch ungelesen)
• wieder öfter zur Bücherei gehen anstatt die Bücherstapel auf dem Boden noch höher werden zu lassen
• wieder zu jedem gelesenen Buch zumindest ein bisschen was schreiben
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Kommentare
8 Kommentare zu “Leserückblick 2009”
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6 Bücher pro Tag sind aber beachtlich!! Nur leider geht dann die Rechnung mit den 75 Büchern im ganzen Jahr nicht so richtig auf…
Und siehst du, waren doch mehr deutschsprachige Autoren dabei!!
Stimmt, es sind natürlich 2.300 Bücher die ich letztes Jahr gelesen habe
Danke für den Hinweis, werd’s gleich korrigieren…
Ja, da war ich wirklich ganz verwundert. Sind zwar nicht viel mehr, aber immerhin
75 bücher ist doch super! wünschte ich hätte so viele gelesen. das mit dem englisch lesen wird sehr schnell einfacher, wenn man ein paar bücher liest..
Hallo Franzi,
stimmt, wenn man mal angefangen hat mit dem englisch lesen geht es dann eigentlich eh recht gut. Ich muss mich nur mal überwinden
Lg, Eva
Gott, ich traue mich gar nicht nachzuzählen wieviele Bücher ich letztes Jahr gelesen habe.
VIEL zu wenig
bestimmt 1/3 weniger als gewohnt, aber in stressigen Lebensituationen bekomm ichs einfach nicht hin zu lesen, da lese ich eine Zeile 20x bis mir auffällt das ich gar nicht bei der Sache bin.
Also hoffentlich wirds dieses Jahr besser
Mir geht es seit einiger Zeit genauso, wenn ich viel Stress habe kann ich mich beim Lesen auch nicht konzentrieren. Früher konnte ich durchs Lesen immer gut entspannen.
Ich hoffe auch dass es dieses Jahr besser wird
Also ich finde 75 Bücher ‘ne ganz schöne Menge! Da brauchst du dich wirklich nicht für schämen.
@ Nina: Schämen tu ich mich eh nicht, aber es ist halt nicht mein “Standard” den ich sonst so gewohnt bin
Aber so ist das halt wenn einem das Leben interessantere Projekte vor die Füße wirft