Neuzugänge im Dezember
11. December 2009 | notiert von: Eva
Da wäre einmal der Magritte-Bildband, dem ich natürlich nicht widerstehen konnte, und gerade eben habe ich noch drei Bücher bestellt:

Stewart O’Nan: alle, alle lieben dich
Ein Buch auf das ich schon vor längerem durch eine Radiosendung aufmerksam geworden bin. O’Nan wollte ich immer schon mal lesen, zählt er doch zu den bekanntesten amerikanischen Gegenwartsautoren; außerdem finde ich das Thema des Romans (ein junge Mädchen verschwindet spurlos und der Umgang der Familie etc. mit dieser Tragödie) ansprechend.

Margaret Atwood: Das Jahr der Flut
Wieso bekomme ich nie etwas davon mit wenn meine Lieblingsautoren neue Bücher herausbringen? Rein zufällig bin ich auf Atwoods neuesten Roman (erschienen im Oktober) gestoßen. Wie “Oryx und Crake” ist auch “Das Jahr der Flut” eine Dystopie, also bestimmt wieder ein Buch ganz nach meinem Geschmack (außerdem finde ich das Cover genial).

Kazuo Ishiguro: Die Ungetrösteten
Eine spontane Entscheidung. “Alles was wir geben mussten” hat mich zwar nicht so sehr beeindruckt, aber diese Geschichte, in der angeblich Realität und Traum verschwimmen, klingt interessant.
Normalerweise kaufe ich keine Hardcover, sondern warte immer brav auf die Taschenbuchausgabe (sowohl aus Kosten- als auch aus Platzgründen), aber bei O’Nan und Atwood konnte ich jetzt einfach nicht widerstehen
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Neuentdeckung: Thomas Bernhard
10. December 2009 | notiert von: Eva
Thomas Bernhard stand bei mir bisher immer auf der selben Stufe wie Peter Handke: Schwer lesbare, nicht begreifbare und langweilige Autoren. Ein ziemlich pauschales Urteil, ich weiß, vor allem weil ich von Bernhard noch nicht mal eine Zeile gelesen hatte. An Handke habe ich mich vor langer Zeit mal versucht, und zwar an “In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus”. Das Buch hatte ich mir gekauft weil ich den Titel interessant fand, ich bin aber nie über die ersten paar Seiten hinausgekommen. Bernhard hingegen war mir immer irgendwie suspekt, so sehr dass ich ihn nicht mal ausprobieren wollte. Aber zum Glück gibt es ja Menschen deren Literaturgeschmack dem eigenen sehr nahe ist, und wenn so jemand begeistert von Thomas Bernhard erzählt wird man neugierig.
Ich habe mich also an seinen Erzählungen versucht und schon die erste, “Die Mütze”, hat mich sehr beeindruckt. Nicht leicht zu lesen wegen den langen Sätzen und den vielen Wiederholungen, aber gerade das macht dann irgendwie den Reiz aus. Auch die nächsten beiden Erzählungen (”An der Baumgrenze” und “Zwei Erzieher”) haben mir gefallen und schließlich habe ich das ganze Buch gelesen.
In allen Geschichten steckt etwas Zwanghaftes, auf zwei Ebenen, einmal die zwanghafte Beschäftigung mit einem Gegenstand oder einer Sache innerhalb der Geschichte und dann die Sprache in der die Geschichte erzählt wird, die durch ihre vielen Wiederholungen ebenso zwanghaft wirkt. Und, und das ist der Hauptgrund warum ich Bernhard jetzt doch so gerne mag, es gibt Parallelen zu Kafka. Erstens einmal die Symbolik, das Gefühl des “Großen Ungesagten”, und vor allem das Motiv der Bedrängnis bzw. des Unerreichbaren. Bei Kafka ist es meistens etwas das von Außen kommt: Das unerreichbare Schloss in “Das Schloss”, dessen Zutritt dem Protagonisten durch undurchschaubare bürokratische Prozesse verwehrt wird; die Verurteilung durch den Vater in “Das Urteil” usw., während bei Bernhard in den Erzählungen die ich bisher gelesen habe die Bedrängnis von innen kommt, zum Beispiel die Schlaflosigkeit des Erziehers in “Zwei Erzieher” oder die unerträglichen Zustände in “Die Mütze”, die den Ich-Erzähler jeden Abend aus dem Haus treiben.
Auch ähnlich ist die Ratlosigkeit, die sowohl Kafka als auch Bernhard in mir hinterlassen. Ich lese eine Erzählung und frage mich danach, was mir damit gesagt hat werden sollen und habe gleichzeitig das Gefühl, dass sehr viel gesagt wurde, es für mich aber nicht wirklich greifbar ist. Es ist aber eine interessante Ratlosigkeit, die keine wirklichen Lücken hinterlässt. Vor allem die Erzählung “Die Verbrechen eines Innsbrucker Kaufmannssohns” ist in dieser Hinsicht sehr interessant: Der Ich-Erzähler erzählt von der wirklich schrecklichen Kindheit seines Wohn- und Studienkollegen, von der Ablehnung seiner Eltern und Geschwister und den Grausamkeiten der Familienmitglieder ihm gegenüber. Am Ende der Geschichte wacht er in der Nacht auf:
Als ich wach wurde, kurz vor zwei durch ein Geräusch, denn Georg hatte sich völlig ruhig verhalten, wohl aus dem einen Grund schon, mich unter keinen Umständen aufzuwecken (und jetzt weiß ich, wie qualvoll das für ihn gewesen sein muß), habe ich die entsetzliche Entdeckung gemacht, die Georgs Eltern jetzt als Verbrechen ihres Sohnes gegen sich selbst und als Verbrechen an seiner Familie bezeichnen. Schon um zehn des nächsten Vormittags war Georgs Vater aus Innsbruck in Wien angekommen und hatte von mir Aufklärung über den Vorfall verlangt. Als ich aus der Klinik, in welche Georg gebracht worden war, zurückgekommen war, befand sich Georgs Vater schon in unserem Zimmer [...]
Man erfährt nicht was genau in dieser Nacht passiert ist, was das “Verbrechen” ist, das Georg begangen hat. Aber gerade die Tatsache dass dieser Sachverhalt nicht aufgeklärt wird, macht die Geschichte so reizvoll. Interessant an dieser Erzählung sind auch die Parallelen zu Kafkas “Das Urteil”: die Namensgleichheit des Sohnes, und eben die Verurteilung durch die Familie bzw. den Vater.
Ob ich mich in nächster Zeit auch an die Romane von Thomas Bernhard wagen werde weiß ich noch nicht, weil mir trotz aller Faszination das Lesen wegen der nicht einfachen Sprache schwer fällt und ich nicht weiß ob ich das einen ganzen Roman lang durchhalten kann. Aber die Erzählungen sind wirklich kleine Schätze, bei denen es sich lohnt sich auf sie einzulassen.
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Der Vorhang der Bühne
10. December 2009 | notiert von: Eva
Während mir vor die düstere Szenerie meiner Kinderzeit immer wieder Gestalten, die durchaus als lustig, ja gar als übermütig erkennbar sind, liefen, geschah meinem Freund so etwas nie; es seien ihm immer furchteinflößende Geschehnisse sichtbar gewesen, wenn er in die Vergangenheit schaute, und was da gespielt worden sei und noch gespielt werde, sei noch furchteinflößender; er wolle deshalb, sagte er immer wieder, so wenig oft wie möglich in die Vergangenheit, die wie die Gegenwart und die Zukunft sei, die Gegenwart und Zukunft sei, schauen, überhaupt nicht schauen; aber das ging nicht; eine riesige eiskalte Bühne war seine Kindheit, war seine Jugend, war sein ganzes Leben gewesen, nur dazu da, um ihn zu erschrecken, und die Hauptrollen auf dieser Bühne spielten immer nur seine Eltern und seine Schwestern; sie erfanden immer wieder etwas Neues, das ihn verstören mußte. Manchmal weinte er, und wenn ich ihn fragte, warum, dann antwortete er: weil er den Vorhang der Bühne nicht zuziehen könne; er sei zu kraftlos dazu; immer weniger oft könne er den Vorhang der Bühne zuziehen, er fürchte sich davor, ihn eines Tages überhaupt nicht mehr zuziehen zu können; wo er hingehe, wo er sich befinde, in welchem Zustand immer, er müsse sein Schauspiel anschauen; die fürchterlichsten Szenen spielten immer wieder in seinem Innsbrucker Elternhaus, in dem Kaufmannshaus; Vater und Mutter als Triebkräfte seiner tödlichen Szenerie, er sehe und höre sie immer.
- Thomas Bernhard: Das Verbrechen eines Innsbrucker Kaufmannssohns
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Kindheitsillustrationen
28. November 2009 | notiert von: Eva
Ich präsentiere: Die nasenlose Anne und die etwas verschreckt wirkende Diana aus “Anne auf Green Gables“:
Und auch “Das letzte Einhorn“, das ich damals noch nicht gelesen sondern nur den Film gesehen hatte, habe ich illustriert:
Man merkt: An mir ist eine wahre Künstlerin verlorengegangen
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Kaufen oder nicht kaufen?
25. November 2009 | notiert von: Eva
Ich überlege schon seit zwei Tagen ob ich mir ein Buch um 68 € kaufen soll. Und zwar diesen Bildband des Gesamtwerks von Rene Magritte. So als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk an mich selbst. Weil ja eh bald das Weihnachtsgeld kommt. Magritte ist einfach mein großer Liebling. Und dann könnte ich noch viel mehr Bilder abfotografieren und meine Wohnung damit tapezieren. Und wer weiß wie lange das Buch noch erhältlich ist, Bildbände sind (kommt mir zumindest so vor) immer schnell mal weg. Hm…
Aber ich kenne mich ja: Wenn ich schon so zu überlegen anfange, kann ich nicht mehr lange widerstehen
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Der feige Autor
25. November 2009 | notiert von: Eva
“Feige” ist vielleicht ein bisschen hart ausgedrückt: was ich eigentlich meine, ist Inkonsequenz. Eine Geschichte nicht zu dem Ende hin zu erzählen, auf das sie automatisch zusteuert. Oder einzelne Handlungsstränge nicht dorthin zu führen, wo sie hingehören. Das ist natürlich alles sehr subjektiv, weil jeder andere Erwartungen an den Ausgang einer Geschichte hat, aber es gibt Bücher bei denen ich mir sicher bin, dass fast jeder Leser denken würde: Da hat es sich der Autor jetzt aber leicht gemacht / da hat ihn jetzt der Mut verlassen.
Aktuell ist das so beim neuen Roman von Hakan Nesser, “Das zweite Leben des Herrn Roos“. Ich mag Nesser sehr gerne und habe ihn bis jetzt in keinem seiner Bücher als “feige” erlebt, aber hier hat er mich ein bisschen enttäuscht. (ACHTUNG: War das Buch noch lesen möchte sollte nicht weiterlesen, Spoiler!)
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Ach…
25. November 2009 | notiert von: Eva
…es gibt so schöne Aufbewahrungsmöglichkeiten für Bücher!
Allerdings auch zu einem stolzen Preis (618 $) ![]()
Falls es sich trotz dieses Preises jemand kaufen möchte: Hier bekommt man das gute Stück.
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Ray Bradbury – Fahrenheit 451
1. November 2009 | notiert von: Eva

Die Geschichte spielt in einer Zukunft, in der Bücher als gefährlich angesehen sind und ihr Besitz verboten ist. Hauptfigur ist der Feuerwehrmann Guy Montag, und die Feuerwehr dieser fiktiven Zukunft löscht keine Feuer, sondern legt sie, nämlich um Häuser zu verbrennen in denen Bücher gefunden werden. Denn Bücher fördern selbstständiges Denken, und das ist in dieser Gesellschaft verpönt. Durch die Begegnung mit dem Mädchen Clarisse, das sich noch etwas von der alten Begeisterung für die Welt bewahrt hat und sich nicht scheut, Dinge zu hinterfragen, verändert er sich und beginnt, die herrschenden Zustände der Gesellschaft in der er lebt zu hinterfragen.
Ein Buch ist für mich persönlich dann ein gutes Buch, wenn ich weiß, dass ich es bestimmt noch mindestens einmal lesen werde. “Fahrenheit 451″ von Ray Bradbury ist so ein Buch, weil es inhaltlich und sprachlich zu beeindrucken weiß, und besonders freue ich mich auf zwei Szenen, die wirklich ganz stark waren und an die ich seitdem immer wieder denken muss.
Die erste Szene passiert im ersten Drittel des Buches. Montag hat einen Bücherverbrennungs-Einsatz hinter sich, bei dem er zum ersten Mal eigentlich nicht das tun wollte, was seine Pflicht ist. Bei diesem Einsatz hat eine Frau Selbstmord begangen, indem sie sich zusammen mit ihren Bücher verbrennen ließ. Er bleibt am folgenden Tag der Arbeit fern. Daraufhin besucht ihn der Feuerwehrhauptmann, der seine Zweifel bemerkt hat, und redet ihm ins Gewissen. Als der Hauptmann wieder gegangen ist, zeigt Montag seiner Frau ein Versteck, in dem er 20 Bücher verborgen hat. Er möchte selbst herausfinden, ob das, was der Hauptmann gesagt hat, wahr ist, ob Bücher wirklich sinn- und nutzlos sind und beginnt, aus ihnen vorzulesen:
„Wir wollen einmal sehen, was das hier ist“, sagte Montag. Er brachte die Worte nur stockend hervor und mit peinlicher Befangenheit. Dann las er ein Dutzend Seiten da und dort und stieß schließlich auf folgende Stelle:
„Schätzungsweise haben elftausend Menschen zu verschiedenen Zeiten lieber den Tod erlitten, als dass sie sich bereit erklärt hätten, Eier am spitzen Ende aufzuschlagen.“
Mildred saß auf der andern Seite des Flurs. „Was heißt das? Es heißt überhaupt nichts! Der Hauptmann hatte recht.“
„Lass nur“, beschwichtigte Montag. „Wir wollen einfach von vorn anfangen.“
In der zweiten Szene ist die Handlung der Geschichte schon weiter fortgeschritten. Montag nimmt Kontakt mit einem ehemaligen Professor der Literatur auf und entscheidet sich damit bewusst für den Widerstand gegen das Verbrennen von Büchern. Nach dem Besuch bei dem Professor trifft er bei sich zuhause auf seine Frau Mildred und ihre Freundinnen. Diese haben sich versammelt, um gemeinsam eine Fernsehshow anzusehen (das Fernsehen hat in dieser Zukunft einen hohen Stellenwert und dient hauptsächlich, wie auch heute schon zum größten Teil, der allgemeinen Verblödung). Montag schaltet die Fernsehwände ab und versucht, mit den Frauen ein normales Gespräch zu führen. Als dies nicht gelingt, holt er eines der Bücher, einen Gedichtband. Die Freundinnen sind natürlich schockiert darüber, dass er einen dieser verbotenen Gegenstände in seinem Besitz hat. Sie wollen das Haus verlassen, aber Montag befiehlt ihnen zu bleiben. Um endlich wieder die Fernsehshow weiterschauen zu können, bittet ihn eine der Frauen, doch eines der Gedichte vorzulesen, was er auch tut:
„Des Glaubens Meer
Umschloss einmal, als noch die Fluten schwollen,
Der Erde Ufer wie ein lichter Gürtel.
Doch heute hör
Ich nur sein melancholisch fernes Grollen,
Das bang verhält
Des Nachtwinds Hauch; nackt liegt und leer
Das Steingeröll am Rand der Welt.“Die Stühle ächzten unter den drei Frauen. Montag las das Gedicht zu Ende:
„Ah, Liebste, lass uns treu
Einander sein! Hat doch in dieser Welt, die nun
Gleich einem Traumland vor uns scheint zu ruhn,
So mannigfaltig schön, so neu,
In Wahrheit weder Lust noch Liebe Halt
Noch Licht, noch Frieden oder Schirm vor Arg und Wehn,
Und wir hier wie auf dunklem Felde stehn,
Wo nächtens wirres Kampfgetöse schallt
Und sinnlos Streitmacht gegen Streitmacht prallt.“Frau Phelps weinte vor sich hin.
Die andern mitten in der Einöde sahen zu, wie ihr Weinen lauter wurde und ihr Gesicht aus der Form geriet. Sie saßen da, ohne sie anzurühren, befremdet von dieser Schaustellung, diesem fassungslosen Schluchzen. Montag selber war betroffen und innerlich aufgewühlt.
Etwas in der Frau hat den Zusammenhang zwischen den Worten und ihrem Leben, von dessen Tragödien sie zuvor unberührt erzählt hat, hergestellt. Diese Szene hat mich deshalb so berührt, weil sie zeigt, dass nicht alles in den Menschen dieser Zukunft “tot” ist. Besonders an der Figur Mildreds zeigt Bradbury nämlich sehr gut die Abgestumpftheit, in der die Menschen leben und ihre Unfähigkeit, die Welt in ihren realen Einzelheiten außerhalb des Fernsehens und der sonstigen Berieselungen wahrzunehmen. Und das Tragische ist ihr Nicht-Begreifen dieser Abgestumpftheit, die schon zu weit fortgeschritten ist. Aber bei Frau Phelps, deren Mann in den Krieg einberufen wurde und deren Leben nur an der Oberfläche so zufriedenstellend ist wie es scheint, kommt ein schwaches Erkennen der Parallelen zwischen dem Gedicht und ihrer persönlichen Situation beim Hören dieser Zeilen zustande.
“Fahrenheit 451″ ist ein Buch für Bücherliebhaber, für Liebhaber von Dystopien und für jeden, der Tiefgang in einer spannenden, sprachlich gut erzählten Geschichte sucht. Heute noch aktueller als 1953, als das Buch erstmals erschienen ist, warnt es vor der Abhängigkeit von den Medien und dem Ende selbstständigen Denkens. Fahrenheit 451 ist übrigens die Temperatur, bei der Papier anfängt sich selbst zu entzünden.
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Google & ich – Teil 4
16. October 2009 | notiert von: Eva
Wieder mal haben sich ein paar lustige Suchanfragen zusammengesammelt…
buch ein beagle erzählt seine geschichte
Schafkrimis sind out, jetzt kommen die Beagles an die Reihe!
Ich möchte Bücher verschenken
Nur her damit!
Schweigen eines Schafes Lyrik
Christian Morgenstern hätte da bestimmt etwas Interessantes draus gemacht, nachdem er den Nachtgesang der Fische schon so schön veranschaulicht hat…
er drehte mich um
Und dann?
rückenansicht
Genau!
feinstrumpfhose für jungen
Söhne die sich für mutters brüste interessieren
Kann man nur hoffen dass diese beiden Anfragen nicht von der gleichen Person stammen…
schuhmode aus italien
Nein, Henning Mankells “Die italienischen Schuhe” ist kein Sachbuch über Schuhmode!
fetish feet and kamin
Ähm… was!?
Und zum Schluss noch zwei Titelverdreher:
die verleumdung stig larson (Verblendung, Verdammnis, Vergebung… wer soll sich da auch schon auskennen?)
17 Minuten Jodi Picoult (knapp daneben!)
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