Fotoblog

2. May 2010 | notiert von: Eva

Da ich mich seit einiger Zeit wieder vermehrt mit Fotografie beschäftige und auf diesem Blog hier aber Literatur und Kunst, die nicht von mir stammt, vorrangig sein sollen, habe ich mich dazu entschlossen meine Fotos auszulagern und ein eigenes Fotoblog zu starten. Designtechnisch werden sich zwar vielleicht noch Kleinigkeiten ändern, aber im Großen und Ganzen ist das Werk vollendet ;)

Und hier geht’s zu meinem neuen Blog:

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Leserückblick April 2010

2. May 2010 | notiert von: Eva


Tomas Bernhard: Wittgensteins Neffe
Tomas Bernhard erzählt her von seiner Freundschaft zu Paul Wittgenstein, Neffe des berühmten Philosophen Ludwig Wittgenstein. Er berichtet von dessen Nervenkrankheit, die ihn immer wieder zu Aufenthalten in der Nervenheilanstalt führt, er durchlebt mit dem Leser gemeinsam die Höhen und Tiefen dieser besonderen Freundschaft, die mit dem Tod Pauls ihr Ende findet. Bernhards Stil ist auch hier wie in den Erzählungen, die ich von ihm schon gelesen habe, kein einfacher: Elendslange, verschachtelte Sätze, viele Wiederholungen ein und desselben Elementes. Aber Thomas Bernhard darf das, weil es trotzdem kein bisschen langweilig ist seinem Monolog zu folgen, denn gerade dieses Erzählstils wegen wird man so richtig in das bernhard’sche Denken und Erleben hineingezogen.

 


Tom Wolfe: Fegefeuer der Eitelkeiten
Sherman McCoy ist einer, der es geschafft hat. Er arbeitet erfolgreich an der Börse, lebt in einer luxuriösen Wohnung, hat Familie und eine Geliebte. Er verkörpert den Traum des erfolgreichen Amerikaners, doch dieser Traum beginnt zu platzen, als er und seine Geliebte einen jungen Schwarzen anfahren und Fahrerflucht begehen. Als Staatsanwaltschaft und Presse von der Fahrerflucht erfahren, wird aus einem mehr oder weniger harmlose Delikt ein öffentliches und politisches Drama, dessen größtes Opfer Sherman McCoy ist.
Was so besonders toll an diesem Buch war: Es beginnt damit, dass Wolfe erst mal alle Beteiligten vorstellt. Das Opfer McCoy, den Staatsanwalt, der den Fall der behandelt, ein Journalist, der sich durch diese Story einen großen Durchbruch seiner Karriere erhofft etc. Es dauert, wenn ich mich richtig erinnere, fast bis zur Hälfte des doch recht umfangreichen Buches, bis die Geschichte selbst ins Rollen kommt. Aber das macht überhaupt nichts – Wolfe hat eine Art, seine Figuren und das Milieu in dem sie sich bewegen zu schildern, die so lebendig und authentisch ist, dass nie Langeweile aufkommt. Er nimmt sich Zeit, um die Geschichte jeder seiner Protagonisten an den Punkt zu bringen, an dem sich ihre Linien kreuzen und das Drama beginnt. Ein absolut empfehlenswertes Buch, das wunderbar atmosphärisch ist und tief in das Lebensgefühl des New Yorks der 80er Jahre blicken lässt.

 


Stephen King: Frühling, Sommer, Herbst und Tod
Eine Sammlung von vier längeren Erzählungen bzw. Kurzromanen, oder wie auch immer man das nennen will: “Pin Up – Die Verurteilten”, “Der Musterschüler”, “Die Leiche” und “Atemtechnik”. Ich habe dieses Buch schon mehrere Male gelesen und bei jedem mal festgestellt, dass “Der Musterschüler” eindeutig eine von Kings besten Erzählungen überhaupt ist. Es geht um einen Teenager, der einen ehemaligen SS-Offizier entlarvt und sich in seine düstere Faszination für den Holocaust verstrickt, bis er selbst zum Täter wird. Die Geschichte ist ein meisterhaftes Portrait eines Jungen, der normal und unauffällig wirkt, aber in sich die Anlage zu etwas “Bösem” hat, das durch die verstrickte und von gegenseitiger Erpressung geprägte Beziehung zu dem SS-Offizier erst richtig zum Ausbruch kommt. Wie in den anderen drei Geschichten des Bandes gibt es auch hier keine Horrorelemente wie Vampire, Werwölfe oder bösartige Clowns. Sie nehmen ihren Schrecken aus dem Alltäglichen, was sie nur umso bedrohlicher macht.

 


Jo Nesbø: Der Erlöser
Ein sehr spannender Krimi, leider aber wieder mal (wie so oft bei den skandinavischen Autoren) mit einem psychisch angeschlagenen Hauptkommissar. Harry Holt ist Alkoholiker, nicht unsympathisch (obwohl er ein bisschen zu sehr “Rebell” und “Superhero” ist), aber wenn man viele skandinavische Krimis liest, wünscht man sich irgendwann mal einfach einen Protagonisten, der eine positivere Einstellung zum Leben hat. Die Krimihandlung war aber wirklich gut durchdacht und zum größten Teil nachvollziehbar und glaubwürdig. Auch von der Thematik (Heilsarmee, Auftragsmord) her war die Geschichte sehr interessant. “Der Erlöser” war bestimmt nicht das letzte Buch von Jo Nesbø, das ich gelesen habe.

 


Ursula K. Le Guin: Die wilde Gabe
Rezension

 


Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen
Ich hatte im Vorfeld soviel Gutes über dieses Buch gelesen: dass es so einmalig mitreißend und ergreifend sei etc. Und natürlich ist die Geschichte an sich ergreifend – wie denn auch nicht, wenn es um die wirklich schlimmen Lebensumstände dieser zwei afghanischen Frauen geht. Aber ich fand sie einfach zu banal erzählt, sodass ich gegen Ende hin immer mehr gelangweilt war, obwohl die Handlung eigentlich kein bisschen langweilig war. Die erste Hälfte, die vom Leben der beiden Frauen erzählt, hat mir noch ganz gut gefallen, aber ab dem Zeitpunkt, an dem sich ihre Wege kreuzen, hat das Lesen überhaupt keinen Spaß mehr gemacht. Die sich entwickelnde Freundschaft der beiden wird für mich sehr oberflächlich und zum Teil nicht nachvollziehbar abgehandelt, und alles was dann passiert wird in so großen Zeitsprüngen erzählt, dass es mir irgendwie nur noch so vorgekommen ist, als wollte der Autor seine Geschichte schnell hinter sich bringen. Leider wirklich eine große Enttäuschung.

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Neues für die Galerie

1. May 2010 | notiert von: Eva

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Ursula K. Le Guin – Die wilde Gabe

1. May 2010 | notiert von: Eva

“Die wilde Gabe” erzählt die Geschichte eines Jungen namens Orrec, der eine besondere Gabe hat – er kann mit seinem Blick Gegenstände oder Menschen vernichten. Er lebt zurückgezogen im Hochland in der Gemeinschaft seiner Sippe, in der alle diese Gabe besitzen. Überall im Hochland gibt es diese Sippen, sie alle haben unterschiedliche Gaben, zum Beispiel die Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren oder die Fähigkeit, andere zu ihren Marionetten zu machen. Orrec ist ein besonderer Junge, denn er besitzt die sogennante “wilde Gabe”, was bedeutet, als dass er keine Kontrolle darüber hat. Daher verbindet ihm sein Vater die Augen, und Orrec muss einen großen Teil seiner Jugend als Blinder leben. Als seine Mutter stirbt und ihm Schriften hinterlässt, nimmt er immer öfter die Binde ab um sie lesen zu können, bis er am Ende schließlich einer bitteren Wahrheit ins Auge sehen muss.

Es fällt mir nicht leicht, dieses Buch einzuordnen. Einerseits ist es wirklich eine tolle Geschichte über das Erwachsen-werden und über das “anders sein”, was es auch zu einem guten Jugendbuch macht (wenn es nicht sowieso als Jugendbuch geführt wird, das weiß ich nicht). Andererseits: Irgendetwas hat der Geschichte gefehlt. Es ist ein sehr ruhiges Buch, mit einer schönen, “resignierten” (ich finde kein besseres Wort dafür) Erzählstimme, die eine ganz besondere Atmosphäre erschafft. Und ich bin auch gar nicht so ein Fan von Action und einer Handlung, in der andauernd was Aufregendes passiert, aber hier war es ein bisschen zuwenig. Die ganze Zeit während des Lesens habe ich auf etwas gewartet – auf das “Große”, das passiert und sozusagen den Kern der Geschichte ausmacht. Und es ist nicht so, als ob es keine überraschende Auflösung der Geschichte gäbe – die gibt es, aber nach dem Lesen der letzten Seite habe ich doch mit dem Gedanken “und das war es jetzt?” das Buch zugeklappt. Aber es fällt mir wirklich schwer zu sagen, was genau dieses Gefühl von Unvollständigkeit ausgelöst hat.

Insgesamt aber ein durchaus empfehlenswertes Buch für Freunde der etwas anderen Fantasy, in der es nicht primär um den Kampf zwischen Gut und Böse geht, sondern sich auf die Entwicklung der Hauptfigur konzentriert. Es ist wie gesagt ein ruhiges, aber tiefes Buch, das ich vielleicht nur zum falschen Zeitpunkt gelesen habe.

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Niemand, nicht einmal der Regen

21. April 2010 | notiert von: Eva

irgendwo, wo ich noch nie gewesen,
wohl jenseits jeglicher erfahrung,
ist die stille deiner augen:
in deiner zartesten geste sind dinge, die mich umfassen
oder welche ich nicht zu berühren vermag, weil sie zu nah
sind

mühelos öffnet mich der flüchtigste deiner blicke,
wenn ich mich auch wie finger geschlossen habe,
so öffnest du mich doch stets blatt für blatt, wie der frühling
(mit verständiger, geheimnisvoller berührung) seine erste
rose

wünschest du aber, mich zu verschließen, so schließen
sich
plötzlich auf wundersame weise ich und mein leben,
als erträumte das herz dieser blume
des schneefalls leises herniedersinken

nichts auf dieser welt kommt der macht
deiner eindringlichen zartheit gleich,
deren tönung mich mit den farben ihrer herkunft lockt,
tod und ewigkeit mit jedem atemzug verströmend

(ich weiß nicht, was an dir sich schließt
und öffnet; nur etwas ist in mir, als
fände ich die antwort in der stimme deiner augen, tiefer noch
als rosen)
niemand, nicht einmal der regen, hat solch kleine hände.

[e. e. cummings]

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Kaufrausch

19. April 2010 | notiert von: Eva

Ohne Kommentar!

 

coverfertig

• Alexandra Campell: Edel & Trödel
• Melanie Molesworth: Junk Style
• Sania Pell: The Homemade Home
• John Updike: Terrorist
• Hakan Nesser: Aus Doktor Klimkes Perspektive
Modern American Short Stories
Contemporary American Short Stories
• Stewart O’Nan: Halloween
• Jacob Baal-Teshuva: Marc Chagall 1887-1985
• Ernest Hemingway: Fiesta
• Joseph Heller: Catch 22
• Arno Schmidt: Das steinerne Herz
• Georgia O’Keeffe/John Loengard: Gemälde & Photographien
• Ursula K. Le Guin: Die wilde Gabe
• Virginia Woolf: Das Lesebuch
• Joseph Conrad: Erzählungen
• Khaled Hosseini: Tausend strahlende Sonnen
• Jo Nesbø: Der Erlöser
• Lion Feuchtwanger: Erfolg
• E. L. Doctorow: Das Leben der Dichter

 

Und das alles in nur einer Woche…

» Kategorien: Neuzugänge | 2 Kommentare

Leserückblick März 2010

2. April 2010 | notiert von: Eva


Marisha Pessl: Die alltägliche Physik des Unglücks
Rezension

 


Calamity Jane: Briefe an meine Tochter
Ein sehr kurzes Büchlein, aber eine Westernheldin wie Calamity Jane, die Postkutschen fährt, General Custer beim Aufspüren von Indianern hilft und sonst noch so manches macht was für eine Frau im 19. Jahrhundert nicht gerade üblich ist, hat eben nicht viel Zeit um Briefe zu schreiben. Die wenigen Briefe die sie an ihre Tochter geschrieben hat zeugen aber von sehr großer Liebe zu ihrem Kind, das bei Pflegeeltern aufwuchs. Es war rührend und sehr faszinierend zu lesen, wie ein außergewöhnlicher Mensch wie Calamity Jane versucht, sein Kind an seinem unbeständigen Leben teilhaben zu lassen.

 


Stewart O’Nan: Das Glück der anderen
Anders als “alle, alle lieben dich” von O’Nan, von dem ich eher enttäuscht war, hat mir “Das Glück der anderen” sehr gefallen. Erzählt wird die Geschichte von Jacob Hansen, Sheriff und gleichzeitig Prediger in Friendship, einer kleinen Stadt in Amerika Ende des 19. Jahrhunderts. Als die Diphterie Friendship überrascht und die Stadt zusätzlich noch durch ein großes Feuer bedroht wird, sieht Jacob Hansen seiner bisher schwersten Prüfung entgegen.
Ganz besonders faszinierend war, dass die Geschichte in der zweiten Person erzählt wird. O’Nan spricht seinen Protagonisten direkt an, was anfangs ungewohnt ist, aber gerade das, zusammen mit dem klaren, schnörkellosen Stil, erreicht, dass man sich umso mehr mit Hansen und seiner tragischen Geschichte identifizieren kann. Ein sehr eindringliches und absolut empfehlenswertes Buch.

 


Margaret Forster: Ein Zimmer, sechs Frauen und ein Bild
Ein richtiger Schmöker, perfekt für trübe Sonntagnachmittage. Das Buch beginnt mit der Geschichte einer jungen Malerin. Eines ihrer Bilder, das die Innenansicht ihrer Dachkammer in Paris darstellt, geht verloren und taucht im Laufe des Buches im Leben der anderen fünf Frauen, von denen erzählt wird, auf. Für jede dieser Frauen hat es eine besondere Bedeutung und stellt einen zentralen Punkt in ihrem Leben dar. Das Buch ist sehr schön zu lesen, einfach aber nicht anspruchslos, und die einzelnen Lebensgeschichten der Protagonistinnen sind interessant und mitfühlend erzählt.

 


Philip K. Dick: Ubik
Von diesem Buch hatte ich mir leider mehr erwartet als ich letztendlich bekommen habe, aber das ist weniger die Schuld des Autors, sondern liegt daran, dass ich die Geschichte nicht wirklich verstanden habe. Zum Inhalt: Hauptfigur ist Joe Chip, ein Telepath der im Auftrag des Firmenchefs Runciter andere Telepathen jagt und unschädlich macht. Dann stirbt Runciter bei einer Explosion, und was dann folgt ist ein Verwirrspiel in dem man sich nie sicher sein kann, was denn nun real ist oder was nicht. Ist Runciter wirklich tot oder sind es Joe Chip und seine Gefährten, die tot in einer Art Kälteschlaf liegen und in einer Art Scheinrealität leben? Mit diesen und vielen anderen Fragen sieht sich Joe Chip konfrontiert und versucht, hinter das Geheimnis der seltsamen Ereignisse zu kommen.
An sich mag ich solche Bücher ja, die mit alternativen Realitäten spielen und einen zum Nachdenken bzw. Mitdenken anregen, aber ich habe den Schluss, der alles bisher geglaubte noch einmal umdreht, einfach nicht verstanden. Ich werde mir bestimmt aber irgendwann die Zeit nehmen und das Buch noch einmal lesen, weil ich es an sich wirklich interessant fand.

 


Mascha Kaleko: Mein Lied geht weiter
Mascha Kalekos Gedichte sind eine wunderbare Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor, vergleichbar mit Erich Kästners Lyrik. Sehr feine Ironie und Spott, aber auch viel Trauer, Einsamkeit und Unverständnis der Gesellschaft gegenüber sprechen aus ihren Gedichten. Zwei Kostproben:

Memento

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
- Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muß man leben.

-

Langschläfers Morgenlied

Der Wecker surrt. Das alberne Geknatter
Reißt mir das schönste Stück des Traums entzwei.
Ein fleißig Radio übt schon sein Geschnatter.
Pitt äußert, daß es Zeit zum Aufstehn sei.

Mir ist vor Frühaufstehern immer bange.
… Das können keine wackern Männer sein:
Ein guter Mensch schläft meistens gern und lange.
- Ich bild mir diesbezüglich etwas ein …

Das mit der goldgeschmückten Morgenstunde
Hat sicher nur das Lesebuch erdacht.
Ich ruhe sanft. — Aus einem kühlen Grunde:
Ich hab mir niemals was aus Gold gemacht.

Der Wecker surrt. Pitt malt in düstern Sätzen
Der Faulheit Wirkung auf den Lebenslauf.
Durchs Fenster hört man schon die Autos hetzen.
— Ein warmes Bett ist nicht zu unterschätzen.
… Und dennoch steht man alle Morgen auf.

 


Mascha Kaleko: In meinen Träumen läutet es Sturm
Siehe oben.

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Moderne Cover-Kunst

25. March 2010 | notiert von: Eva

Ich weiß nicht was sich der Penguin-Verlag bei diesen Covers der E-Book-Ausgaben von Kafkas Werken gedacht hat, aber ich finde die doch ein wenig… sagen wir mal “seltsam”:

 

trialthecastlemetamorphosischinaamerika

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freezing ammonia

22. March 2010 | notiert von: Eva

i remember the cold on jupiter freezing ammonia and
out of ammonia crystals came the angels. bands of ammonia
and methane encircling uranus. i remember the tornadoes of
inflammable methane on saturn. i remember on
mars a vegetation like the tussock grasses of peru and
patagonia, an ochrous red, a rusty ore vegetation, mosses
and lichens. iron bearing red clays and red sandstone.
light there had a sound and sunlight was an orchestra.

- Anaïs Nin: House of Incest

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Caroline

14. March 2010 | notiert von: Eva

caroline_sm

“Caroline” (aus der Serie “Grief”) | ©Erwin Olaf

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