Piñol & Stem
notiert von: Eva
Interessant zu sehen, dass ich nicht die einzige bin, die bei der Lektüre von Piñols “Im Rausch der Stille” an Stanislaw Lems “Solaris” denken musste. Florian Borchmeyer schreibt in seiner Rezension:
So wird das monstergebärende Meer der Antarktis von Anfang an zu einer Art Bruder des Ozeans von “Solaris”, erweisen sich die mordenden “Ungeheuer” als bloße Projektion der eigenen Ängste ihres Beobachters. Wie bei Stanislaw Lem muß der Held schließlich die Notwendigkeit erkennen, “seine Optik zu ändern, wenn sein Leben und die Zukunft von dem Blick abhingen, den er auf den Feind richtet”.
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