De Libris

Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.

Wittgenstein

Ich glaube, man schreibt immer wieder das gleiche Buch.

Francoise Sagan

Schriftsteller sind nicht die Ärzte. Sie sind der Schmerz.

Alexander Herzen

Schreiben ist leicht. Man muss nur die falschen Wörter weglassen.

Mark Twain

Handlungen sind die ersten Tragödien im Leben, Worte die zweiten. Worte sind vielleicht am schlimmsten. Worte sind erbarmungslos.

Oscar Wilde

Märchen sind mehr als nur wahr – nicht deshalb, weil sie uns sagen, dass es Drachen gibt, sondern weil sie uns sagen, dass man Drachen besiegen kann.

G.K. Chesterton

Die Fiktion bekleidet uns vor den Lesern, aber vor uns selbst sind wir grausam nackt.

Petra van Cronenburg

Chateaubriand gelangt bei der Überlegung, ob Gott sein Werk ebenso mit Wohlgefallen sieht wie sein Leben, zu der lakonischen Frage: „Gibt sich Gott mit einem Buch zufrieden?“
Ich hoffe doch.

Alberto Manguel: Tagebuch eines Lesers

Lesen ist eine bequeme, einsame, langsame und sinnliche Beschäftigung.

Alberto Manguel: Tagebuch eines Lesers

Physiker stellen sich vor, dass das Universum vor seiner Entstehung in einem Zustand der Latenz verharrte, Zeit und Raum blieben bis zum Urknall in der Schwebe, in einem ‚Nebel der Möglichkeiten’, wie es ein Autor formulierte. Die Latenz dürfte Leser nicht überraschen, für die jedes Buch in einer Art Schlummer verharrt, bis es durch die Hände, die es aufschlagen, und die Augen, die es durchstöbern, zum Leben erweckt wird.

Alberto Manguel: Tagebuch eines Lesers

Bücher lesen heißt wandern gehen in fremde Welten, aus den Stuben über die Sterne.

Jean Paul

Auch den Möbelpackern sind Leute, die Bücher lesen, zuwider, aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür.

Gabriel Laub

Bei einem Dichter klauen ist Diebstahl, bei vielen Dichtern klauen ist Recherche.

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher

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